L’aqueduc des Medici

Dieses Jahr ist der 400. Geburtstag des Aquädukts der Medici (http://fr.wikipedia.org/wiki/Aqueduc_M%C3%A9dicis). Es wurde gebaut, um Paris mit Wasser zu versorgen. Sowohl als Trinkwasser für die Bevölkerung, als auch um zwei Fontänen im Jardin de Luxembourg zu speisen.
Das Aquedukt folgt dem Verlauf des alten römischen Aquedukts aus dem 2. Jhd. (http://fr.wikipedia.org/wiki/Aqueduc_de_Lut%C3%A8ce). Es nahm Wasser aus Quellen in Rungis, 10 km südlich von Paris, überquerte das Bièvretal auf einer großen Aquäduktbrücke, und gelangte nach Paris in der Nähe des Parcs Montsouris, um durch das Observatorium im Jardin de Luxembourg zu enden. Große Teile des Aquädukts sind heute unterirdisch, und zum Teil nicht mehr vorhanden. Innerhalb Paris ist noch ein Teil vom Observatoriumgelände aus zugänglich. Die große Brücke ist in Arceuil-Cachan, auf die ein neueres Aquädukt aus dem 20. Jhrd. gebaut wurde.

Vor ein paar Jahren fuhr ich mit dem Fahrrad die Strecke des Aquädukts ab, bis Cachan. Irgendwann muss ich noch den Rest bis Rungis fahren. Zu sehen sind heute meist nur noch die Reste der Zugangsschächte. Hier sind einige Photos:
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Über den Namen Léon

Lange nachdem wir den Namen Léon gewählt hatten und er damit auf alle Zeiten in den Archiven der französischen Administration festgemeiselt wurde, taten sich für uns einige interessante Besonderheiten und Namensvorbilder auf, an die wir anfangs zum Teil gar nicht gedacht hatten.

Léon erinnert erst einmal an Napo-Léon, und genau wie der größenwahnsinnige Diktator kam unser kleiner Wiindewurm aus dem Süden nach Paris. (Mehr Gemeinsamkeiten gibt es aber nicht.)

Zu Verwechslungen könnte es mit der Begegnung eines Pfaus kommen, der ruft auf französisch “léon, léon”.

Einige Träger des gleichen Namens:

– Léon Blum,  bedeutender Sozialist und französischer Präsident in den 1930ern und nochmals 1946/1947.

– Léon Foucault, Physiker und Astronom, berühmt durch sein Pendelexperiment, das die Erddrehung zeigte. Der erste öffentliche Versuch wurde im Pantheon durchgführt, zwei Kilometer vom Ort, an dem ich diesen Eintrag schreibe.

-Léon Boëllmann, Organist und Komponist des 19. Jahrhunderst, der unter anderem einiges für Violoncello geschrieben hat.

Außerdem:

– “Léon – der  Profi” (auf französisch einfach “Léon”) ist, gespielt von Jean Reno, ein harter Killer mit weichem Herz.

– Léon de Bruxelles – eines unser Lieblingsrestaurants für Moules Frites.