Lego Paris

In den Weihnachtsferien gingen wir in die LEGO-Ausstellung im Hôtel de Ville, Construire Paris de brique en brique. Diese stets wechselnden Ausstellungen im Pariser Rathaus sind ohne Eintritt, dafür immer recht voll mit langen Warteschlangen. Wir kamen vor Öffnungsbeginn morgens an und fanden uns weit vorne in der Schlange am Eingang, mussten dann aber doch unnötigerweise warten, da einer der benötigten Sicherheitsbeamter noch nicht eingetroffen war, und die Türen solange nicht geöffnet werden durften.

Die Organisation schien also bereits am Anfang nicht top zu sein, doch so ging es leider weiter. Ein Raum mit etlichen großen gefüllten Legoboxen zog natürlich sämliche Kinder wie ein Magnet an, doch nur die durften dort hin, die sich vorher für einen Bauworkshops (“Atelier”) angemeldet hatten – der Raum war versehentlich offen gelassen worden. Wir mussten einem enttäuschten Léon erklären, dass wir dort nicht bleiben und spielen durften.

Die Hauptattraktion war dann zwar beeindruckend: Fünf große, einige Meter breite aus Lego bestehende Bauwerke (Notre Dame, Louvre, Eifelturm, Panthéon, Hôtel de Ville). Unseren Dreijährigen amüsierte das aber nicht länger als 10 Minuten.

Also weiter zum Filmbereich, der sich schon mit Zuschauern füllte. Die dann einem Angestellen zuschauten, wie er 10 Minuten lang am Projektor herumfummelte, bis der endlich funktionierte. Der Film, der dann gezeigt wurde, war “Die Lego-Story – wie alles begann“. Hm, vielleicht nicht gerade Stoff für Kleinkinder, aber mal sehen, vielleicht ist es ja niedlich mit stop-motion Legofiguren? Wenn es einen Film gibt, den man mit Legofiguren machen sollte, dann sicherlich die Lego-Story? Fehlanzeige. Niedlich ja, aber computer-animiert. Na ja, nochmal 20 Minuten herumgebracht.

Lego

Was war sonst noch? Zwei solarbetriebenen Lego-Räder, die man an- und ausschalten konnte, von denen eins aber nicht funktionierte. Und der Shop am Ende der Ausstellung, wo es aber kein Lego zu kaufen gab, sondern Parissouvenirs (Vélib-Tassen und Gläser, Tischsets, Taschen, Photos, Postkarten etc.). Sehenswert waren Gemälde von berühmten Persönlichkeiten aus Legosteinen, die aber wieder eher mich als Léon fasziniert haben.

Da war das große, zweistöckige Karussel vor dem Hôtel de Ville die schönere Attraktion. Zumal alle Fahrten in der Zeit vor Weihnachten gratis sind.

Karussell Hôtel de Ville

Und danach gab es immerhin noch einen Café Gourmand im Le Renard Cafe. Mini-Crèpe, Zitronensorbet und Brownie. Die ersteren sind zwar nicht überaus originell, aber die Qualität war gut (+½), und die Desserts dreier Kategorien vielfältig ½). Mein Rating: ★★★½.

 

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One thought on “Lego Paris

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